| NeuseelandHaere mai – willkommen
Neuseeland liegt am südwestlichen Rand des Pazifiks. Zwar sind die Jahreszeiten entgegengesetzt zu unseren, doch nach über 20 Stunden Flug kommt man in einem mehr oder weniger europäischen Land an, jedenfalls was die Landschaft, das Klima und die Lebensweise der Menschen betrifft.
Neuseeland hat unglaublich viel zu bieten: 14 Nationalparks, 7000 km Küste, kilometerlange Strände und Sanddünen, ausgedehnte Regenwälder, unzählige Seen, mehr als 60 Gletscher, Fjorde und Hochgebirge mit mehreren Dreitausendern. Für jede Art Urlaub ist etwas dabei. Tagelange Wanderungen in einem der Nationalparks, über 450 Golfplätze, mit dem Motorrad oder Fahrrad durchs Land kurven, Forellen- und Lachsfischen, am Strand faulenzen und die Sonne geniessen, segeln und in einer einsamen Bucht ankern, in fischreichen Gewässern tauchen, Skifahren und Langlaufen, mit Robben und Delphinen schwimmen, Wale beobachten, Vogel- und Pinguinkolonien besuchen, Bungy Jumping, River Rafting, Wildwasserfahrten, Gleitfliegen, Abseiling oder Jetboat-Fahren… die Liste ist endlos.
Neuseeland ist auch Weinland, das milde Klima und die kieshaltigen Böden bieten ideale Voraussetzungen. Die Weissweine sind leicht und fruchtig, fein und elegant, die Rotweine sind gehaltvoll und feingliedrig. Besonders der Sauvignon blanc hat Kultstatus erreicht, mit seinen knackig, frischen Aromen und sehr ausgeprägten, rassigen Säure. Heute sind 9'700 Hektar mit Reben bepflanzt – Tendenz steigend.
Neuseeland wurde vor etwa 1200 Jahren von Polynesiern besiedelt, die Maori-Kultur mit einem Gesellschaftssystem, das auf Grossfamilien und einer Häuptingsaristokratie basiert, ähnelt den Kulturen der Südseeinseln. Der erste Europäer, der Neuseeland sichtete, war der Holländer Abel Tasman im Jahr 1642. Nach ihm ist der Abel Tasman Park nahe Nelson benannt. Der Naturpark bietet wunderschöne Buchten mit goldgelbem Sand und lädt zu Kanu- oder Kajaktouren ein, oft begleitet von kleinen Delphingruppen.
Wem das alles zuviel Natur ist, wird es ins pulsierende Stadtleben ziehen. Auf der Nordinsel sind das Auckland und Wellington (Regierungssitz), hier stehen sogar Hochhäuser, geschäftige Leute eilen durch die Strassen, Boutiquen, Restaurants und Cafés laden zum flanieren ein. Auf der Südinsel heisst die grösste Stadt Christchurch. Trotz ihrer 300 Tausend Einwohner will kein echter Stadtcharakter aufkommen, hier eilt man nicht, hier erfreut man sich am vielen Grün, lächelt den Menschen entgegen und beobachtet interessiert all die Gegensätze und Kulturen.
Wer eine solche Reise unternimmt, sollte eine Auszeit von 2 - 3 Monaten nehmen. Einige Englisch Kenntnisse genügen, um individuell zu Reisen. Das Strassennetz ist sehr gut ausgebaut und Übernachtungs- möglichkeiten finden sich überall. (Hochsaison empfiehlt sich eine Reservation). |